Die meisten Leser haben vermutlich lediglich ein Girokonto, auf dem das Guthaben nur sehr wenig oder überhaupt nicht verzinst wird. Dafür steht es immer flexibel zur Verfügung und kann zum Beispiel auf andere Konten überwiesen oder bar abgehoben werden. Um für derzeit nicht benötigtes Geld ein Zinserträge zu erhalten wird dann häufig regelmäßig Geld auf ein Festgeldkonto eingezahlt, das zwar meist attraktiv verzinst, aber dafür sehr unflexibel ist. So kann das Geld üblicherweise erst nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne wieder abgehoben werden. Je länger diese vorher vereinbarte Zeitspanne ist, desto höher sind die Zinsen – benötigt man vorher kurzfristig größere Mengen Bargeld muss man dann oft sogar einen Kredit aufnehmen für den man dann teurere Zinsen zahlt als man für das Festgeldkonto bekommt.
Eine flexible und trotzdem gut verzinste Alternative ist Tagesgeld: Hier bekommt man Zinsen die fast mit einer Festgeldeinlage vergleichbar sind bei täglicher Verfügbarkeit. Soll das Geld dort nur für wenige Monate bis zu einem halben Jahr geparkt werden, erhält man auf das Tagesgeld bei Zinsen von 2-3% sogar etwa die gleiche Verzinsung wie auf ein Festgeldkonto mit einer entsprechend kurzen Laufzeit. Wichtig ist es, die Konditionen der einzelnen Anbieter genau zu vergleichen: Nicht nur die Zinsen unterscheiden sich häufig erheblich, sondern auch die Kontoführungsgebühren und die Gebühren für Serviceleistungen wie Ein- oder Auszahlungen auf das Konto oder eine Kreditkarte mit der Bargeld abgehoben oder bezahlt werden kann variieren bei den verschiedenen Tagesgeld-Angeboten.